Wir sind für die Einführung einer Bankensteuer weil … PDF Drucken E-Mail
  • die Republik im Rahmen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes heimischen Banken Finanzspritzen im Umfang von etwa 15 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt hat, eine  Summe, die ca. dem Sechsfachen des Forschungsbudgets der Republik entspricht

  • das Volumen der Finanzspritzen jenes der Ausgaben für die soziale Krankenversicherung bereits erreicht hat

  • ein Angestellter in Österreich durchschnittlich 35.000 Euro brutto verdient, der Generaldirektor der Erste Bank hingegen ohne Bonuszahlungen 127 Mal so viel

  • die Kommunal Kredit, die achtgrößte Bank Österreichs, musste am 3. November 2008 durch eine Not-Verstaatlichung gerettet werden, weil Spekulationsverluste diese in den Ruin trieben. Die Gier der Manager kostete den österreichischen Steuerzahler in diesem Fall bis dato 1,6 Mrd. Euro

  • die Geschäfte heimischer Bankmanager jeden Österreicher bis jetzt über 1.800 Euro gekostet haben

  • vom 14. September 2008 bis zum heutigen Tag jeder österreichische Staatsbürger etwa 4.000 Euro für die Fehler von Treichl und Co bezahlt hat, dies entspricht knapp der Hälfte der gesamten jährlichen Sozialausgaben

  • sich heimische Banken in den nächsten Jahren mit Kreditausfällen im Osten von bis zu 200 Milliarden Euro konfrontiert sehen könnten

  • das Land Kärnten im Zuge der Hypo-Affäre Haftungen für 18 Milliarden Euro übernehmen musste, was dem Neunfachen des Landeshaushalts und den Zehnfachen der bisherigen Schulden entsprach

  • die Manager der Constantia Privatbank, die nur mit staatlicher Hilfe gerettet werden konnte, trotzdem Abfindungen von bis zu 30 Millionen Euro erhalten haben

  • SPÖ/VP Regierung massive Steuererhöhungen zur Bankensanierung plant