Bankenbosse im Casino
| Milliarden der heimischen Banken wurden
verspekuliert. Mit windigen Geschäften oder faulen Investments in
Osteuropa und der Ukraine. Schlimmer als im Casino. Um einen Kollaps zu
verhindern, hat der österreichische Steuerzahler helfen müssen. Mit
bis zu 35 Milliarden Euro. Das ist die Hälfte der gesamten
österreichischen Staatseinnahmen im Jahr! Jetzt schreiben die Banken
wieder Gewinne. Die Zeche dafür soll abermals der Steuerzahler
tragen. Dazu sagen wir ein dreifaches Nein! |
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Hütchenspieler im Nadelstreif
| Gelernt haben die Banker auch nichts aus der
Krise. Es wird weiter gezockt als gäbe es kein Morgen. Wilder als je
zuvor! Mit dem Geld der Sparer. Kleinunternehmer, die dringend
Kredite brauchen, werden abgewimmelt. Die Gehälter im Direktorium
sind atemberaubend. So hat etwa Erste-Chef Treichl im Jahr 2007
4,42 Millionen Euro Gage eingestreift (mehr als das 127fache vom Otto-Normalverbraucher), Herbert Stepic, Chef der Raiffeisen
International, wird auf ca. 2 Mio. Euro Gage geschätzt. Nur zwei
Beispiele. Aber alle kassieren weiter. Mit Hilfe der Steuerzahler.
Für Geschäfte, die an ein Hütchenspiel erinnern. |
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Wir fordern: Faire Banken - ehrliche Gehälter
| Im Grunde genommen haben Banken eine wichtige
Funktion. Sie begründen unser Finanzsystem. Spareinlagen verwalten.
Kreditvergabe. Zahlungsverkehr. Schluss mit lustig wird es
allerdings, wenn schwindelerregende Spekulationen betrieben werden.
Das hat mit fairem Bankgeschäft nichts zu tun. Und schon überhaupt
nichts, wenn Steuergeld im Spiel ist: Daher: Strikte Trennung von
Bank- und Investmentgeschäft und Schluss mit Fantasie-Gehältern und
Bonus-Exzessen. Für die Sanierung der gigantischen Staatsschulden
sollen die Banken herangezogen werden. Schließlich haben sie diese
durch ihre Spekulationswut auch verursacht. |
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